Impuls April ’18 | „Mit Herz – leidenschaftlich bewegt“ | Pr. Michael Taeger

» Kirche mit Herz. Leidenschaftlich bewegt. « Das ist unser Motto, unser Antrieb. Aber wie mit allen Leitsätzen ist es auch bei uns, sie rutschen im Alltagsbetrieb allmählich in den Hintergrund, sind dann nur noch konturenhaft zu erkennen oder drohen ganz von der Bildfläche zu verschwinden. Nun kann man als bibeltreuer Christ entgegenhalten „Hauptsache das Wort Gottes ist präsent“. Das ist einerseits wahr, aber müssen wir nicht auch die intensiv erbetenen Grundlagen unserer Gemeinde wachhalten, schlißlich haben wir diesen Slogan von Gott erhalten? Also:

Kirche mit Herz

Das ist mehr als nur das Logo, das uns nun schon rund 30 Jahre begleitet bzw. bekleidet. Denn erstens drückt es aus, dass unser Herz von Gottes Liebe berührt wurde und wird. Weiterhin leitet sich daraus eine Haltung der Herzlichkeit ab, die wir auch als einen unserer sieben Kernwerte fixiert haben. Dazu braucht es Mut, Vergebungsbereitschaft und gegenseitiges Vertrauen. So können wir beherzt unsere Region mit der Liebe Gottes berühren. Und dann sind wir auch …

Leidenschaftlich bewegt

» Brannte nicht unser Herz? « erkannten die Emmaus-Jünger nach der Begegnung mit dem auferstandenen Jesus. Er hat sie, wie die anderen Jünger, entzündet. Mit dieser übernatürlichen Dynamik konnten sie die Frohe Botschaft ausbreiten » in Jerusalem, Samaria und auf der ganzen Welt «, unserem Auftrag entsprechend (Apg. 1). So können auch wir den Raum Lahr erreichen!
Aus der Begegnung mit Jesus werden wir brennende Leidenschaft entfachen, die uns bewegt zu Herausforderungen, die Jesus für uns vorbereitet hat. Und wir werden sie – mit natürlichen und übernatürlichen Gaben – bewältigen. Die erkennbare Frucht wird dann wiederum unsere Leidenschaft neu entfachen – Halleluja!

Herzliche Segensgrüße,
Michael Taeger

Ali Dini – „Vom Auftragskiller zum Pastor“ | 11. März

  • Ali Dini – „Vom Auftragskiller zum Pastor“
    im Gottesdienst am 11.03.18 um 10 Uhr

Ali Dini: „Vom Auftragskiller zum Pastor“
Iranischer Prediger in der Kirche am Flugplatz

Die beeindruckende Lebensgeschichte des im Iran geborenen Ali Dini ist Grund genug, am kommenden Sonntag, 11.3.2018, um 10:00 Uhr die Kirche am Flugplatz zu besuchen. Der Perser tituliert selbst nach seiner radikalen Lebensveränderung :„Morden für Mohammed, leben für Christus“. Heute lebt er in Bulgarien und dient dort als Pastor. Dini wird vor dem Hintergrund seiner dramatischen Lebensgeschichte predigen. Er spricht in seiner Muttersprache Farsi, wird ins Deutsche übersetzt von Alexander Urumov. Gäste sind willkommen. Weitere Informationen auf der Homepage: www.kircheamflugplatz.de

 

Impuls | Jan. ´18 | Durstlöscher | Rolf Metzger

Jahreslosung 2018

Gott spricht:
Ich will dem Durstigen geben
von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

Offenbarung 21,6 (LUT)

 Wieder einmal wurde als Jahreslosung ein gewaltiges Wort der Bibel ausgewählt. Hier spricht Gott ganz persönlich. Die Bibelstelle steht zunächst im Zusammenhang mit dem, was Johannes in der Offenbarung als neuen Himmel und neue Erde gesehen hat. Das zukünftige Jerusalem. Gott fordert Johannes persönlich auf, diese Worte aufzuschreiben, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr. ER, der Anfänger und Vollender, will den Durstigen geben, von der wahren Quelle des Lebens und das gratis (siehe auch Joh.4,7-15).

Jeder Mensch, du und ich haben dieses Bedürfnis den Durst zu stillen. Unterschiedlichste oft kostspielige Quellen stehen der Menschheit zur Verfügung. Quellen für persönliche Anerkennung, Karriere, Gesundheit, Partnerschaft, Glück, Events, alternative Quellen und sonstige Lebensträume. Doch all diese Quellen sind begrenzt und was passiert, wenn diese Quellen versiegen?

Aus welcher Quelle stillen wir unseren Durst? Wer von diesen Quellen trinkt, wird wieder Durst bekommen (Joh. 4,13). Gott als unser Schöpfer, sieht unsere Bedürfnisse und er verspricht uns das lebendige Wasser, das rein und heil macht, zu geben – umsonst – von der Quelle, die nie versiegen wird. Denken wir dran, wenn wir wieder durstig sind. In diesem Sinn wünsche ich einen guten und segensreichen Start ins Neue Jahr 2018.

Rolf Metzger

 

 

Impuls Dez. ’17 | Wertschätzung tut allen gut | Pr. Michael Taeger

Die Sendschreiben – Gemeindepraxis in sieben Facetten. Johannes übermittelt konkrete Nachrichten für die Gemeinden in Kleinasien. Gott redet so auch zu uns als seine Gemeinden, zu uns als seine Nachfolger. Die erste Botschaft erhält die Gemeinde in Ephesus, die große Hafenstadt an der Küste der heutigen Türkei. Bekannt ist dieses erste Sendschreiben für die Feststellung „Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt“ (Vers 4). Aber sehen wir noch das „Drumherum“ dieses Textes? . Mit „Ich kenne deine Werke …“ beginnen die bedeutenden Verse 2 und 3. 

Beziehung beginnt mit Anerkennung

Der Anfang Gottes Botschaft ist große Wertschätzung der „Werke, Mühsal und Geduld“ und die Anerkennung geistlicher Reife im Umgang mit beispielsweise falschen Aposteln, die damals wie heute unterwegs waren. Weiterhin wird die Geduld und Belastbarkeit der Gemeinde Ephesus positiv betont. Gott sieht auch das unermüdliche Streben der ephesischen Christen. Große Anerkennung ist also das wesentliche Fundament von Gottes Beziehung zu seinem Volk – und zu uns, zu dir, lieber Leser! 

Wir haben zahlreiche Mitarbeiter innerhalb unserer Gemeinde. Oft sind organisatorische oder geistliche Fragen unter uns zu klären. Wir sollten uns aber bemühen, das meist ehrenamtliche Engagement wertzuschätzen. Anerkennende Worte, Lob und echtes Interesse sind Basis unserer gegenseitigen Beziehung; und gelegentlich darf es auch ein kleines Geschenkle als Zeichen der Aufmerksamkeit sein. Dann kann man auch mal etwas Korrigierendes anmerken, ohne zu verletzen. 

Zurück zur ersten Liebe – Priorität setzen

Der Aspekt „erste Liebe“ bezieht sich weniger auf Leidenschaft und Emotionen, wie wir es vielleicht in menschlichen Liebesbeziehungen erleben. „Erste Liebe“ betont im Zusammenhang auch mit „ersten Werken“ die Rangfolge unserer Beziehungen und unseres Handelns. Jesus zuerst wäre die passende Überschrift dieses Appells! Und das Finale des Liebesbriefes an die Epheser ist ein wunderbarer Vorgeschmack für Lebens-Hungrige. Mit Jesus im Herz und an der Hand werden wir wirklich satt: „Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens (Vers 7b)

Guten Appetit, liebe Geschwister! 

Michael Taeger